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Autohaus Huber - Unsere Geschichte

August Huber
August Huber

August Huber ist einer der jüngsten Autohaus-Chefs in der Region und gehört trotzdem schon zu den „alten Hasen“ in einem Business, das heute im Vergleich zu früher kaum wieder zu erkennen ist. Einiges ist jedoch geblieben, zum Beispiel die Faszination der Technik und die Werte einer Unternehmerfamilie in der 4. Generation.

Die Begeisterung für das Auto an und für sich scheint August Huber ja in die Wiege gelegt gewesen zu sein - was allerdings kein Wunder ist, denn schon seit 1922 ist das Blut der Familie Huber wohl mit einer ordentlichen Portion Benzin versetzt. Jedenfalls wuselte August Huber schon als kleiner Bub mit großem Vergnügen und unstillbarer Neugier durch die ganze Werkstatt des  Alteingesessenen Traditionsbetriebes in der Simbacher Straße in Pocking, mit dem Effekt, dass er schon als ganz, ganz junger Bursche den Betrieb in- und auswendig kannte.
 

Autohaus Huber 1922
Autohaus Huber 1922

Opel Huber in Pocking kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Schon 1922 wurde der Betrieb vom Urgroßvater eröffnet, nach dem dieser aus USA zurück gekehrt ist. Ursprünglich war der Uropa eigentlich ausgewandert, der Großvater von August Huber war sogar gebürtiger New Yorker, doch in den 20ern zog es die Hubers wieder zurück ins Rottal. In den späten 40ern kam der Großvater, ein gelernter Flugzeugmechanikermeister bei Dornier dann ans Ruder des noch jungen  Autohandelsunternehmens und baute das Unternehmen weiter aus. In den frühen 70ern übernahm dann der Vater von August Huber das Geschäft und erweiterte den Betrieb weiter mit einem  umfangreichen Neubau.
 

Autohaus Huber
Autohaus Huber


Autohaus Huber Team
Autohaus Huber Team

August Huber selbst ist gelernter KFZ-Mechatroniker und absolvierte die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe in Calw bei Stuttgart und schloss die Ausbildung zum KFZ-Betriebswirt als einer der Jüngsten seines Jahrgangs erfolgreich ab. Das Ausbildungskonzept in Calw sieht August Huber auch heute noch als eines der besten in Deutschland: „Diese Schule ist nicht besonders groß, wir waren vielleicht 90-100 Schüler. Dadurch ist die Nähe zu den Dozenten natürlich wesentlich direkter als bei einem BWLStudiengang an einer großen Uni. Und die Dozenten sind alles Leute mit einem praktischen Hintergrund oder sogar manchmal echte Prominente aus der Automobilindustrie. So haben wir unter anderem mit dem damaligen Porsche-Manager Wendelin Wiedeking Vorträge erleben dürfen und das in einem relativ kleinen Rahmen. Normalerweise kommt man an solche Menschen ja gar nicht ran. Die Ausbildung ist auf einem sehr hohen Niveau.“
 

Autohaus Huber Schauraum
Autohaus Huber Schauraum

Offensichtlich sah dies Herr Huber Senior ebenso, denn schon 2003, mit gerade 22 Jahren übernahm August Huber das Geschäft in Pocking als Geschäftsführer. Wer jetzt jedoch glaubt, er hätte sich ins gemachte Nest gesetzt, der irrt. August Huber ist Pächter des Betriebes. Wir sind ein wenig irritiert, denn von dieser Konstellation hatten wir noch nicht so häufig gehört. August Huber sieht dies jedoch als Selbstverständlichkeit: „Wer alles geschenkt bekommt, der hat denke ich nicht das gleiche Verständnis für den Wert eines Unternehmens wie einer, der diesen Wert zumindest zu einem realistischen Teil abfinanzieren muss. Man lernt etwas nur schätzen, wenn man es sich erarbeiten muss, und das gilt auch für die Unternehmensnachfolge. Es ist für mich trotz der Pacht immer noch ein Privileg, ein Autohaus wie dieses zu betreiben, denn wenn wir nicht über  Generationen hinweg gesund gewachsen wären, wäre heute so eine Firma gar nicht mehr gründbar. Man muss sich ja nur vorstellen, was in so einem Autohaus an Kapital steckt. Wenn eine Boutique für 50.000 Euro Ware einkauft, dann haben sie schon mal eine ganze Menge Klamotten zu verkaufen. Bei uns stehen dann zwei, maximal drei Autos in der Ausstellung und nichts auf dem Hof. Das geht natürlich nicht. Ein paar hunderttausend Euro sind es mit den Ersatzteilen in der Werkstatt immer, die im Umlauf sind. Wenn man dazu noch den ganzen Betrieb von Null weg mit einem Bankkredit erst aus dem Boden stampfen müsste, wäre das wohl nicht zu schaffen,  abgesehen davon , dass einem ohnehin keine Bank soviel Geld leihen würde. Also müsste man es als Eigenkapital haben, doch warum sollte man sich mit 5 Millionen Eigenkapital ausgerechnet ein Autohaus bauen? Um sich Arbeit zu kaufen? Insofern ist die Situation unserer Firma eine sehr gute. Wir sind gesund gewachsen und das ist gut so.“

Das gesunde Wachstum ist ja in der Branche nicht unbedingt die Regel. Manchem Autohaus, vor allem in den Großstädten hat die Abwrackprämie 2009 ja gerade noch den Kopf aus der Schlinge gezogen. Wie hat sich denn das Jahr 2009 in Pocking ausgewirkt, wollen wir wissen? „Natürlich war 2009 ein absolutes Ausnahmejahr. So etwas ist nicht repräsentativ und an solchen Zahlen darf man sich nicht orientieren. Komischerweise ist zumindest für uns aber das befürchtete Loch 2010 nicht eingetreten. Soweit es bis jetzt absehbar ist, ist 2010 besser als 2008. Die Abwrackprämie selbst war ein sehr durchschlagendes Konjunkturprogramm für die Branche, und für den Staat war es auch ein gutes Geschäft. 70 bis 80 Prozent der subventionierten Neuwagenverkäufe wurden mit Kunden getätigt, die sich noch niemals im Leben einen Neuwagen gekauft haben und auch keinen gekauft hätten, es wäre bei diesen Käufern also niemals zu einem Mehrwertsteuer-belasteten Fahrzeugwechsel gekommen. Rechnet man also alleine die Mehrwertsteuer dieser Wagen zusammen, so ist man schon bei fast 5 Milliarden Euro, dazu kommen die höheren Gewinne der Autohäuser, die auch wieder für höheres Steueraufkommen sorgen und als Langzeiteffekt die Kundendienste für die Neuwägen, die ja bei den älteren Gebrauchten gar nicht mehr gemacht werden. Auch in diesen zusätzlich entstandenen Werkstattleistungen kassiert der Staat ja wieder die Mehrwertsteuer. Insgesamt hat sich das also mit Sicherheit für alle Beteiligten gerechnet.“
 

Autohaus Huber Schauraum

Trotz seines damals relativ zarten Alters bei der Betriebsübernahme hatte August Huber offensichtlich nicht die geringsten Probleme damit, als junger Chef akzeptiert zu werden, denn er war ja schon immer ein fester Teil der Firma. Es liegt wohl auch an seinem praktischen und pragmatischen Gemüt, durch das man relativ schnell merkt, dass das, was August Huber zu sagen hat, Hand und Fuß hat. Er erzählt begeistert von einigen früheren Mitarbeitern, die bei seinem Opa als Lehrlinge angefangen haben und die er selbst, nach über 50 Jahren im Unternehmen dann in die wohlverdiente Rente verabschiedet hat. Bis auf die Lehrlinge, die oft nach der Lehre eine weiterführende Ausbildung woanders beginnen, verlässt keiner der Mitarbeiter einfach so die Firma.

Ein gesundes Klima und ein stabiles Team, das gehört zusammen. Selbst Lehrlinge, die als relativ „bock-arm“ ihre berufliche Karriere beginnen, lernen unter der Fittiche des beliebten Autohauschefs innerhalb kurzer Zeit Motivation und Zielstrebigkeit als Charaktereigenschaft für sich kennen. Seltsamerweise verlagert sich heute ein gewisser Teil der Erziehung in die Lehre. Was die Eltern und die Schule nicht vollbracht haben, übernehmen dann irgendwann die Meister in der Werkstatt. Vielleicht hat das mit dem direkten Erfolg der Tätigkeit zu tun. Die jungen Leute wollen sich amüsieren und ihr Leben genießen, und auf einmal stellen sie fest, dass sie zwar das Geld dazu von ihrem Arbeitgeber bekommen, aber eben auch etwas dafür leisten müssen. Und der Respekt für das Können der Ausbilder spielt wohl auch eine Rolle. "Die wollen etwas lernen und sehen, dass sie sich dafür das Vertrauen des Meisters verdienen müssen. Früher konnte man es sich vielleicht leisten den einen oder anderen, der sich nicht so ins Zeug legt, mitzuschleifen, heute geht das nicht mehr. Weder als Unternehmen, noch als Staat. Die sozialen Sicherungssysteme sind dazu da, diejenigen zu unterstützen, die nicht so können wie sie wollen, aber nicht um die zu finanzieren, die einfach keinen Bock haben. Das ist keinem Arbeitnehmer zuzumuten, dass er mit seinen Steuern jemanden finanzieren soll, der sich absichtlich hängen lässt.“

Respekt, Disziplin, Fleiß und einen gesunden Sinn für die Realität, das sei heutzutage wichtiger als schnelllebige Profitsucht. „Wenn ich irgendwo höre, dass man sich das Ziel setzt jedes Jahr 10% mehr zu machen, dann halte ich dies nicht nur für unrealistisch, sondern auch für gefährlich. Der Gesamtmarkt wächst ja nicht in diesen Raten, ganz im Gegenteil, also muss ich mir meine 10% Wachstum irgendwie erkaufen, ich muss sie den anderen wegnehmen. Die meisten machen das über den Preis. Die Rendite ist es aber, die meine Kosten deckt, nicht der Umsatz. Umsatz ist nicht alles und planbar ist dieser heute ohnehin kaum noch. Spielen die Finanzmärkte heute in Griechenland verrückt, werden in Pocking morgen weniger Handtaschen und Autos verkauft - und zwei Tage später ist wieder alles ganz anders.“

August Huber ist ein dynamischer, motivierter Mann, der auf den ersten Blick alle Attribute eines modernen Managers in sich vereint. Eine, angeblich „moderne“, Eigenschaft der heutigen, hungrigen Führungsgeneration jedoch lässt er gänzlich vermissen: die Gier nach immer mehr, nach immer schneller, weiter höher. Stabilität und Konstanz seien die Wünsche, die er an die Zukunft hat und dass er das, was er am liebsten tut, noch lange machen kann: „Die Technik fasziniert mich, die  Entwicklung des Autos an und für sich. Bald kommt unser Opel Ampera auf den Markt, das wird das erst Großserien-Elektroauto auf dem Markt. Das sind die Sachen, die mich begeistern. Aber am liebsten habe ich immer noch tagtäglich mit unseren Kunden zu tun, selbst wenn ich Urlaub habe, gehen die mir nach ein paar Tagen am stärksten ab!“


Quelle: www.pa-parazzi.de
 

Unsere Anschrift

Huber Automobile GmbH & Co. KG
Simbacher Straße 38
94060 Pocking

Telefon: 0 85 31 / 90 28-0
Fax: 0 85 31 / 90 28-28
E-Mail: info(at)huber-automobile.com

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